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IG Metall Villingen-Schwenningen

IG Metall Geschäftsstelle Villingen-Schwenningen



Pressemitteilung

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31.08.2018 Ausbildungsstart 2018/2019: IG Metall Baden-Württemberg will duale Ausbildung stärken - Verbesserungen für Azubis und dual Studierende angestrebt

Stuttgart. Nächste Woche beginnt das Ausbildungsjahr 2018/2019. Auch diesen September werden voraussichtlich über 70.000 junge Menschen in Baden-Württemberg über eine duale Ausbildung ins Berufsleben einsteigen. Mehr als die Hälfte entscheidet sich üblicherweise für eine Ausbildung in einer IG Metall-Branche, ein Großteil davon für die Metall- und Elektroindustrie. Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg: "Die duale Ausbildung ist nach wie vor das Erfolgsmodell zur Gewinnung von Fachkräften. Damit sie auch in Zukunft nicht an Bedeutung verliert, müssen die Ausbildungsinhalte jetzt an neue Herausforderungen wie beispielsweise Digitalisierung und Industrie 4.0 angepasst werden."

In der Metall- und Elektroindustrie wurden bereits einige Berufsbilder modernisiert, seit August 2018 können unter anderem Zusatzqualifikationen erworben werden. Die Umsetzung stellt viele Betriebe laut Zitzelsberger allerdings vor Herausforderungen, was Inhalt und Kapazitäten für die Vermittlung der Zusatzqualifikationen angeht: "Wenn es Fragen oder Probleme in der Ausbildung gibt, ist die IG Metall neben der Jugend- und Auszubildendenvertretung und dem Betriebsrat erster Ansprechpartner. Die Betriebsräte haben bei Themen rund um Aus- und Weiterbildung ein Mitbestimmungsrecht. Das gilt auch für die Frage, wer Zusatzqualifikationen erwerben kann. Wir wollen, dass alle Auszubildenden die gleichen Chancen bekommen."

Neben den Inhalten der heutigen und künftigen Ausbildungsberufe ist auch entscheidend, wie die Qualität der Ausbildung eingeschätzt wird. Hierbei gibt es zwischen den Branchen Unterschiede. Auch wenn dem jüngsten DGB-Jugend-Ausbildungsreport zufolge gut zwei Drittel zufrieden sind, besteht Verbesserungspotenzial.

Die IG Metall-Jugend Baden-Württemberg hat sich das Ziel gesetzt, spürbare Verbesserungen für alle Auszubildenden zu erreichen und dual Studierende in die Tarifbindung zu bringen. Für sie gelten in den meisten Betrieben heute keine Tarifverträge, auch nicht in der Metall- und Elektroindustrie. Deswegen möchte die IG Metall einen neuen Manteltarifvertrag Ausbildung in der größten IG Metall-Branche durchsetzen.

Um die für eine Überarbeitung relevanten Themen zu finden, fragt die Jugend Baden-Württemberg genau nach: Ab 1. September bis Ende November können sich Mitglieder wie Nicht-Mitglieder an einer Online-Befragung zur Qualität ihrer Ausbildung oder der Qualität der Praxisphasen in ihrem dualen Studium beteiligen. Die Ergebnisse werden Anfang 2019 vorgestellt.

Stefanie Holtz, Bezirksjugendsekretärin der IG Metall Baden-Württemberg: "Um mit den Veränderungen der Arbeitswelt Schritt zu halten, braucht es einen zeitgemäßen und zukunftsfähigen Manteltarifvertrag Ausbildung. Dieser muss auch für dual Studierende gelten."

Letzte Änderung: 31.08.2018


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Telefon: +49 (7720) 8332-0 | Telefax: +49 (7720) 8332-22 | | Web: www.villingen-schwenningen.igm.de

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